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Vorbemerkung: Die vorliegende Resolution stützt sich auf die Politik des IGR-SLLTWP, setzt sie gleichzeitig fort und passt diese an die wirtschaftliche, soziale und politische Entwicklung der vom Saarland, Lothringen, Luxemburg, Rheinland-Pfalz, Wallonien und der deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens gebildeten Großregion an. Die Resolution verfolgt das Ziel, die Aktivitäten des IGR-SLLTWP in den kommenden Jahren auf die folgenden vier Themen zu konzentrieren:
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| Die
Struktur- und Beschäftigungspolitik in der Großregion |
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Die Region, in der der
IGR aktiv ist, war über 25 Jahre hinweg von bedeutenden industriellen
Umstrukturierungen geprägt, die einher gingen mit einer hohen
Arbeitslosigkeit. Ohne die Ergebnisse der Bemühungen in Sachen
wirtschaftliche Entwicklung in unserer Region leugnen zu wollen
und wenn man sich auch über einen Rückgang der Arbeitslosenquote
freuen darf, bleiben sowohl die Struktur- als auch die Beschäftigungspolitik
eine Priorität für den IGR. Die derzeit günstige
wirtschaftliche Lage sollte genutzt werden, um eine Politik der
Vollbeschäftigung und der nachhaltigen wirtschaftlichen Entwicklung,
die sozial gerecht und ökologisch vertretbar ist, umzusetzen.
Der IGR wird seine Aktivitäten in diesem Bereich durch die Organisation von themenspezifischen Konferenzen und durch öffentliche Stellungnahmen zu diesem Thema fortsetzen.
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2.
Die Entwicklung der Europapolitik und die Zusammenarbeit innerhalb
des IGR zur Förderung |
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Die Verwirklichung der
Wirtschafts- und Währungsunion im Jahr 2002 sowie die Einführung
des Euro wird mehr denn je eine Kooperation, um nicht zu sagen eine
Koordination im Bereich der Tarifpolitik zwischen den Gewerkschaften
erforderlich machen. Um die Interessen de Arbeitnehmer effizient
zu vertreten, ist diese Koordination auf der Ebene des EGB und seiner
europäischen Gewerkschaftsföderationen, aber auch auf
der Ebene wie etwa der Großregion notwendig. Der IGR ist sich seiner Grenzen dabei sehr wohl bewusst. Der Meinungsaustausch auf den Konferenzen und Sitzungen zu diesem Thema hat gezeigt, dass auf regionaler Ebene eine Koordination der Tarifpolitik nur schwer umzusetzen ist. Allerdings ist eine verstärkte Kooperation möglich, nützlich und erforderlich. Der IGR schlägt die Einrichtung eines Informationsnetzwerkes für seine Mitgliedsorganisationen vor und stützt sich auf das Sekretariat des IGR-Vorsitzes unter Zuhilfenahme moderner Kommunikationsformen wie dem Internet. Der IGR wird auch weiterhin Diskussionsforen und Informationssitzungen für die Verantwortlichen der Tarifpolitik innerhalb der Gewerkschaftsorganisationen in der Großregion veranstalten. Der IGR fördert darüber hinaus die interregionale gewerkschaftliche Zusammenarbeit in den Branchen.
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| 3.
Die Rolle der Gewerkschaften in der politischen und sozialen Entwicklung der Großregion |
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Die Großregion
ist heutzutage kein Mythos mehr, kein geistiges Gebilde mehr, sondern
eine politische, wirtschaftliche und soziale Realität, die
sich politische Instanzen wie etwa den Gipfel der Großregion.
aber auch den Interregionalen Parlamentarierrat und den Wirtschafts-
und Sozialausschuss der Großregion gegeben hat. Innerhalb
der Europäischen Union ist diese Kooperationsform neu und einzigartig.
Die politische Kooperation, aber auch die Kooperation der Arbeitgeber
entwickelt sich. Die Gewerkschaftsbewegung in der Großregion
hat bislang noch nicht die Mittel für eine echte Gewerkschaftspolitik
innerhalb dieser neuen politischen Größe der Großregion.
Es handelt sich hier um eine klaffende Lücke, die unbedingt
geschlossen werden muss, wenn die Gewerkschaftsbewegung ihre Stimme
zu Gehör bringen will und eine Berücksichtigung von Arbeitnehmerinteressen
in der Großregion bewirken will. Die Erklärung der Gewerkschaften
vor dem Gipfel von Lüttich im Mai 2000 war ein erster wichtiger,
wenn auch zaghafter Schritt in diese Richtung. Die Gewerkschaftsbewegung in der Großregion muss über geeignete Mittel verfügen, um aktiv an den Arbeiten des Wirtschafts- und Sozialausschusses der Großregion mitwirken zu können, damit dieses Gremium ein Ort und ein Instrument des Sozialdialogs innerhalb der Großregion werden kann. Zu diesen Zweck muss eine echte interregionale Gewerkschaftsgruppe innerhalb des WSAGR geschaffen werden, die auch über eine Geschäftsstelle verfügt und sich regelmäßig trifft. Die Schaffung einer ständigen interregionalen Gewerkschaftsplattform und einer institutionalisierten interregionalen Gewerkschaftsgruppe innerhalb des WSAGR wird ein vorrangiges politisches Ziel des IGR sein. Der IGR unterstützt die Schaffung eines Hauses der Grobregion und fordert, dab neben anderen Organisationen das Sekretariat des IGR respektiv der zu schaffenden interregionalen Gewerkschaftsplattform in diesem Haus vertreten sein soll.
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| 4.
Solidarität, Kampf gegen Ausländerfeindlichkeit und Rassismus |
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Für die Gewerkschaftsbewegung ist Solidarität nicht nur eine moralische Pflicht, sondern stellt auch ein wichtiges Instrument im Kampf für eine gerechte Gesellschaft dar. Der IGR muss innerhalb seines Aktionsfeldes ein Instrument zur Organisation der notwendigen Solidarität, für Aktion und für Gewerkschaftskampf werden. Ausländerfeindlichkeit und Rassismus sind für die Gewerkschaftsbewegung, die sich aktiv für die Menschenrechte einsetzt, nicht hinnehmbare Ideologien. Der IGR muss ein Instrument im Kampf gegen jedwede Äußerungen von Ausländerfeindlichkeiten und Rassismus in der Großregion sein und als solches die gewerkschaftliche Solidarität mit den in Einzelteilen der Großregion ergriffenen Maßnahmen koordinieren. Der IGR unterstützt zudem alle Maßnahmen zur Förderung der Völkerverständigung und zur Freundschaft zwischen Ethnien, die innerhalb der Großregion leben. Er wird die Bekämpfung von Ausländerfeindlichkeit und Rassismus und die Förderung von Völkerverständigung in alle seine Aktionen einfließen lassen. |
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resolution
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